Bereits zum zwölften Mal besuchten auch in diesem Jahr wieder Schüler/innen der 9. Jahrgangsstufe aus dem Zweig I und II unter Begleitung von Frau Arndt und Frau Zimmermann die Firma Stäubli zu einer Betriebsbesichtigung. In drei Gruppen aufgeteilt wurden die Schüler durch die Bereiche „Elektrische Steckverbinder“, „Fluid-Anschlüsse“, „Robotertechnik“ und „Textil“ geführt. Dort erhielten sie fachkundige Auskunft von den entsprechenden Mitarbeitern.
Besonders interessant war für den Zweig I der Bereich Robotics, nicht zuletzt deshalb, weil hier an das mit der Berufsschule I vorangegangene Kooperationsprojekt angeknüpft werden konnte.
Iris Arndt



Wir waren allein im Konzert, d. h. nur exklusiv für unsere zwei Klassen spielten „Oli“ (Vibraphon) und „Anna“ (Cello) die wildesten Improvisationen und Kompositionen aus allen Epochen. Von alt bis modern – quer Beet.
Mit Jahrzehnten Erfahrung im Musikgeschäft zeigten uns die Profis wie man Klänge erzeugt. Anschließend durften auch unsere Schüler Vibraphon und Cello spielen. Eine schöne neue Erfahrung im neu gestalteten, vollklimatisierten Hofgartensaal des Friedrichforums.
Bei diesen Konzerten gehen Schulklassen gemeinsam mit dem Duo Anna Carewe und Oli Bott auf eine spannende musikalische Entdeckungsreise. Im Mittelpunkt des Programms steht die Leidenschaft, die Inspiration und Energie, die Komponisten zur Schaffung ihrer Werke motivierten. Dabei erklingt unter anderem Musik von Bach, Vivaldi, Satie, aber auch Kompositionen von Duke Ellington oder György Ligeti. Durch die besonders ungewöhnliche Besetzung von Cello und Vibraphon haben Schülerinnen und Schüler zudem die Möglichkeit, zwei Instrumente aus ganz unterschiedlichen Instrumentenfamilien näher kennen zu lernen – charmant präsentiert und moderiert durch die beiden hochkarätigen Musiker.
Michael Scherm
(für die Fachschaft Musik)

Am 18. Juni erkundete die 9b zusammen mit ihrer BwR-Lehrerin das Unternehmen Faber-Castell in Stein, in der Nähe von Nürnberg. Im Besucherzentrum erfuhren die Schüler einige wichtige Informationen zum Unternehmen, welches 1761 von Kaspar Faber gegründet wurde. Er begann mit der Herstellung von Bleistiften und baute die Bleistiftwerkstatt zu einer modernen Manufaktur aus. Seit 2017 wird Faber-Castell von einem Vorstand geführt. Die vier Geschwister Charles Graf von Faber-Castell sowie seine Schwestern Sarah, Katharina und Victoria repräsentieren die neunte Familiengeneration der Bleistiftdynastie. Das traditionsreiche Unternehmen hat weltweit 6500 Mitarbeiter, produziert in 10 Ländern und umfasst eine weltweite Produktionskapazität von über zwei Milliarden holzgefasste Stifte pro Jahr.
Während einer zweistündigen Führung konnte die 9b anschließend interessante Einblicke in die Fertigung von holzgefassten Stiften erleben. In Stein werden täglich ca. 500.000 dieser Stifte produziert. Wir konnten aus nächster Nähe sehen, wie die Stifte die einzelnen Produktionsbereiche durchlaufen und sie durch die Rohstiftstraße, Stempelei, Taucherei und Spitzerei begleiten. Den Schülern wurde zudem erklärt, welche Werkstoffe benötigt werden, woher diese bezogen werden und welche Veränderungen es im Laufe der Jahrzehnte gab. Zudem durfte die 9b immer wieder Anschauungsmaterial anfassen und testen. Am Ende wurde ihnen bei der Qualitätskontrolle klar, dass es nur die völlig makellosen Stifte in den Verkauf schaffen.
Schließlich wurde uns noch die Luxuskollektion gezeigt und wir waren erstaunt, dass besondere Stifte für tausende von Euros gekauft werden. Zum 250-jährigen Firmenjubiläum präsentierte Faber-Castell den teuersten Bleistift der Welt für 10.000 Euro. Seine weißgoldene Kappe ist mit drei Brillanten besetzt. Es handelt sich um eine limitierte Auflage von 99 Stück. Die 9b erkannte, dass der Spruch: „Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis“, hier wohl zutrifft.
Wir waren beeindruckt, welch große Bedeutung holzgefasste Stifte in Zeiten der Digitalisierung haben und wünschen Faber-Castell weiterhin hohe Absatzzahlen. Wir hoffen, dass der Standort Stein zukünftig attraktiv bleibt und die BwR-Klassen der R1 auch in den nächsten Jahren dort praxisnahe Einblicke sammeln können 😊
Carolin Preißinger







