Einen besonderen Schultag erlebten die Klassen 6a und 6b bei ihrem Besuch im FabLab Bayreuth in der Woche vor den Weihnachtsferien. Als einzige oberfränkische Realschule, die Kooperationspartner des FabLab ist, konnten unsere Schülerinnen und Schüler einen ganzen Tag lang in die Welt moderner Fertigungstechniken eintauchen und selbst aktiv werden.
Nach einer kurzen Einführung lernten die Kinder den sicheren und sachgerechten Umgang mit zwei zentralen Maschinen kennen: dem Folienplotter und dem Lasercutter. Dabei wurde schnell deutlich, dass Technik nicht nur Theorie ist, sondern vor allem durch Ausprobieren und eigenes Gestalten verstanden wird. Mit großer Motivation entwarfen die Schülerinnen und Schüler eigene Motive, die anschließend mit dem Folienplotter auf T-Shirts und Taschen übertragen wurden. Stolz präsentierten sie ihre individuell gestalteten Ergebnisse, die jedes Stück zu einem echten Unikat machten.
Ein weiteres Highlight war die Arbeit mit dem Lasercutter. Hier entstand ein Weihnachtsanhänger aus Holz, der präzise ausgeschnitten wurde. Die Kinder erfuhren dabei, wie digitale Entwürfe in reale Produkte umgesetzt werden können und wie wichtig genaues Arbeiten und Planung sind.
Der Besuch im FabLab war nicht nur kreativ, sondern auch ein wichtiger Einblick in zukunftsorientierte Technologien. Besonders für die Schülerinnen und Schüler, die sich für Zweig 1 (Mathezweig) entscheiden, bietet die Kooperation einen großen Mehrwert: Sie werden in jedem Schuljahr an einem Workshop im FabLab teilnehmen und ihre technischen sowie mathematischen Kompetenzen weiter vertiefen.
Der Tag im FabLab Bayreuth hat gezeigt, wie spannend Lernen außerhalb des Klassenzimmers sein kann – praxisnah, kreativ und mit Blick auf die Zukunft.
(Red.)
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen unter Leitung von Frau Hacke mit der höfischen Kultur der Stauferzeit und dem mittelalterlichen Rittertum auseinander. Anhand ausgewählter Ausrüstungsgegenstände – darunter zwei Schwerter, ein Helm sowie zwei Kettenhandschuhe – wurden kleine Standbilder gestaltet, die typische Szenen des ritterlichen Lebens darstellten.
Dabei standen zentrale Elemente wie die Schwertleite, der Ritterschlag und die Bedeutung der ritterlichen Ideale im Mittelpunkt. Besonders eindrucksvoll war für die Lernenden das enorme Gewicht der Ausrüstungsgegenstände, das deutlich machte, welche körperlichen Anforderungen das Leben eines Ritters zuweilen mit sich brachte. Auf das Anlegen des Kettenhemds, das allein 14 kg auf die Waage bringt, wurde allerdings verzichtet...
Durch das praktische Arbeiten konnten historische Inhalte anschaulich und lebendig vermittelt werden. Das Projekt förderte nicht nur das historische Verständnis, sondern auch Kreativität und Teamarbeit. Die entstandenen Standbilder boten einen kleinen Einblick in die Welt des Mittelalters und machten Geschichte für alle Beteiligten greifbar.
Gue


Was normalerweise eine ganz normale Turnhalle ist, verwandelte sich für die 5. und 6. Klassen plötzlich in einen alten Tempel voller Gefahren: Der Boden war Lava, der Weg unsicher – und nur wer geschickt, mutig und konzentriert war, konnte das Abenteuer bestehen.
Eine Turnhalle wird zur Abenteuerwelt
Im Rahmen eines besonderen Sportprojekts erwartete die Schüler ein großer Abenteuer-Parkour. Die Geschichte dahinter: Ihr seid Forscher in einem alten Tempel. Plötzlich bricht der Boden weg und flüssige Lava steigt hoch! Die einzigen sicheren Wege sind die Hindernisse, die ihr seht. Euer Ziel: von der Startplattform zur Zielplattform gelangen – ohne die Lava zu berühren.
Mit viel Kreativität wurde die Turnhalle dafür komplett umgebaut: Matten, Kästen, Bänke, Ringe und noch viel mehr bildeten verschiedene Hindernisse, die Balance, Kraft, Koordination und Mut erforderten.
Die Kinder mussten über „Schluchten“ balancieren, von „Insel“ zu „Insel“ springen, durch „Tunnel“ kriechen oder „Mauern“ überwinden – immer mit dem Ziel, nicht in die Lava zu fallen. Dabei stand nicht Schnelligkeit im Vordergrund, sondern saubere Bewegung, gegenseitige Rücksichtnahme und Durchhaltevermögen.
Mission erfüllt – mit Urkunde!
Am Ende des Abenteuers wartete eine besondere Belohnung: Jede Klasse erhielt eine „Abenteuer-Parkour-Bezwinger 2025“-Urkunde. Der symbolische Pokal konnte von den Kindern unterschrieben werden und bei Bedarf im Klassenzimmer aufgehängt werden– als Erinnerung an ein sportliches und erfolgreiches Abenteuer. So wurde Bewegung zum echten Erlebnis. Ein großes Kompliment an alle Abenteurerinnen und Abenteurer der 5. und 6.Klassen – ihr habt die Lava besiegt! 🔥👏


Am 05. Dezember luden die Tutoren der Klasse 5b sowie deren Betreuungslehrerin zu einem sportlichen Nachmittag in das Eisstadion ein. Dieser Einladung sind zahlreiche Fünftklässler gefolgt. Bei der Veranstaltung konnten die Schüler ihre sozialen Kontakte pflegen, die Klassengemeinschaften weiter stärken und sich gegenseitig auf dem glatten Untergrund unterstützen. Die Kinder und Jugendlichen hatten sichtlich Spaß auf dem Eis und selbst Unerfahrene entpuppten sich als „wahre Eis-Helden“. Leider verging die Zeit wieder einmal wie im Flug und alle waren sich einig, dass diese sportliche Veranstaltung bald wiederholt werden sollte 😊
C. Preißinger




