Am Dienstag, den 29. Juli 2025, besuchten die Klassen 9a, 9b, 9c und 9d der Alexander-von-Humboldt-Realschule Bayreuth die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Der Besuch war Teil des Geschichtsunterrichts und diente dazu, das im Unterricht behandelte Thema „Nationalsozialismus und Holocaust“ anschaulich zu vertiefen.
Nach der Ankunft wurden die Klassen jeweils in Gruppen aufgeteilt und erhielten eine etwa zweistündige Führung durch das ehemalige Konzentrationslager. Die Guides erklärten die Geschichte des Lagers, das 1938 errichtet wurde, und machten auf wichtige Orte wie den Appellplatz, das Arrestgebäude, den Steinbruch sowie das Krematorium aufmerksam. Besonders eindrücklich war der Besuch der "Tal des Todes" genannten Hinrichtungsstätte sowie der Ort, an dem Dietrich Bonhoeffer kurz vor Kriegsende hingerichtet wurde.
Im Anschluss an die Führungen war noch etwa 45 Minuten Zeit, um auf eigene Faust die Ausstellungen zu erkunden. In der Dauerausstellung „Konzentrationslager Flossenbürg 1938–1945“ wurden zahlreiche persönliche Gegenstände von Häftlingen, Zeitzeugenberichte und historische Dokumente gezeigt. Viele waren beeindruckt und auch erschüttert über das Ausmaß der Grausamkeiten, das dort dokumentiert wurde.
Der Besuch war für alle eine eindringliche Erfahrung. Viele Schüler äußerten sich nachdenklich und bewegt. Der Tag hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen – nicht nur aus historischer Sicht, sondern auch im Hinblick auf unsere Verantwortung heute.
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