Wer liest am besten? Darum ging es beim Oberfrankenweiten Vorlesewettbewerb, der am 20.03.26 an unserer Schule stattfand. 12 Schulsieger der oberfränkischen Realschulen traten an, um das Publikum auf eine Reise durch die Literatur mitzunehmen. Auch Selin Orukan aus der 5b hatte sich für die Teilnahme qualifiziert. Der Wettbewerb bestand aus zwei Teilen. In der ersten Runde lasen die Fünftklässler aus einem ihnen bekannten Text vor. Danach folgte ein Fremdtext, den die Schüler nicht kannten. Doch wer entschied darüber, welcher Vorleser letztendlich am meisten überzeugte? Diese Aufgabe kam einer Jury zu, der zum Beispiel Herr Koschyk, der Vorsitzende des Alexander-von-Humboldt-Kulturforums, und auch Frau Sibylle Scholz von der Buchhandlung im KirchenEck aus Bayreuth angehörten. Mohammad Cheikhi hatte die ehrenvolle Aufgabe, als Moderator durch das gesamte Programm der Veranstaltung zu führen, was ihm aufgrund seiner lockeren und witzigen Art mühelos gelang. In den Pausen verzauberte zunächst Leonie Miller aus der 6b mit dem Klavierstück Solas von Jamie Duffy das Publikum, bevor die Rhythmus- Gruppe „Funky Dancers“ und die Tanzgruppe „Cajon and Go“ unter der Leitung von Frau Birner den Saal rockten. Am Ende siegte Mia Heckel von der Staatlichen Realschule II aus Coburg. Letztlich durften sich aber alle Teilnehmer als Sieger fühlen sowie eine Leselampe und eine Schultasse mit Schulmedaille als Preise mit nach Hause nehmen.
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Einige unserer jüngsten Schulsanitäter haben bei dem diesjährigen „Leistungsvergleich der Oberfränkischen Schulsanitäter…“ in Ebermannstadt unsere Schule vertreten. Nachdem sie in unseren wöchentlichen Treffen, besonders unter der sehr engagierten Mitwirkung von Emilia Dannhorn (9c), die Grundlagen der „Ersten Hilfe“ in Praxis und Theorie trainiert haben, durften sie bei dem Wettbewerb in einer Reanimation mit Defibrillator, einem internistischen (Unfall wie wo) sowie einem chirurgischen (Unfall wie wo) Fallbeispiel ihr Können unter Beweis stellen. Belohnt wurden unsere Schulsanis dabei mit einem sehr erfreulichen 7. Platz. Wir gratulieren Tim Rennemann, Morice Pitzer, Alexa Weiß, Lotte Pfeiffer und Paula Kurth.
(Red.)

Wir dürfen vorstellen: Humbi unser neues Schulmaskottchen
Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
wir dürfen Ihnen unser neues Schulmaskottchen Humbi vorstellen. Ein Humboldt-Pinguin, der vor allem für unsere jüngeren Schülerinnen und Schüler, aber auch für unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler, die sich neu an der Schule orientieren müssen, eine vertraute „Person“ bilden soll. Humbi soll in den kommenden Wochen und Wochen und Monaten immer mehr Bestandteil des Schulalltags an der R1 werden und unsere Schülerinnen und Schüler begleiten.
Wie Humbi zur R1 kam
Humbi wurde an der chilenischen Küste geboren – genau in dem Gebiet, das auch Alexander von Humboldt erforschte. Schon als junger Pinguin war er anders als die anderen: Er war extrem neugierig, stellte Fragen über alles und jeden – warum die Strömungen so fließen, wie Fische so schnell schwimmen und warum die Sterne funkeln.
Eines Tages fand er eine alte, halb zerfetzte Seite eines Expeditionsjournals von Alexander von Humboldt. Fasziniert las er die Worte eines Mannes, der Wissen liebte, die Natur erforschte und mutig Grenzen überschritt. Humbi dachte: „So einer möchte ich auch sein – ein Entdecker, ein Freund der Wissenschaft, und jemand, der andere motiviert!“
Er schwamm der Humboldtströmung nach und kam – natürlich „aus Versehen“ – bis nach Europa. Dort
entdeckte er die AvH.
Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, als der elegante kleine Pinguin neugierig durch die Tür watschelte – und sich höflich verbeugte. Seitdem lebt Humbi dort als offizielles Maskottchen, erzählt Geschichten über Forschen, Mut und Freundschaft, hilft bei Projekten und feuert alle an, die neugierig und wissbegierig bleiben wollen.
So werden unsere neuen 5. Klassen mit einem Plüsch-Humbi ausgestattet, der dann auch fest zur jeweiligen Klassengemeinschaft gehört und dort einiges auf Klassenfahrten oder in den Fachunterrichten erleben wird.
Wir hoffen natürlich, dass Sie und aber auch unsere Schülerinnen und Schüler Humbi als neues Mitglied mit offenen Armen aufnehmen werden.
Von den über 260 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus 18 oberfränkischen Realschulen nahmen in diesem Jahr fünf Schüler/innen der 9. Jahrgangsstufe wieder am Ausbildungstag teil. Aus neun Modulen, die zur Auswahl standen, wählten sie das Thema Mediengestaltung aus.
Die Mebio-Nauten sind ein Projekt zur digitalen Bildung und Kompetenzförderung von Jugendlichen an den oberfränkischen Realschulen. Es wird von den Beratern für digitale Bildung für die Realschulen in Oberfranken und dem DigiLLab, Herrn Dr. Christian Seyferth-Zapf der Universität Bayreuth organisiert und durchgeführt.
Zentrales Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufen zu Workshopleitern auszubilden, so dass diese als Peers und Ausbilder für die Klassen der Unterstufe an den jeweils eigenen Realschulen fungieren können. Ein Modul dauert 90 Minuten.
So entsteht ein einheitliches Angebot in dem sich die theoretische Expertise der Universität und die praktische Erfahrung des Schulalltags ideal ergänzen.
Nach der Begrüßungsrede durch Herrn Ministerialbeauftragten Kasseckert und dem Überblick über die geplanten Workshops durch Herrn Pfefferle folgte ein interessanter Vortrag unter dem Thema „Mach dein Handy nicht zur Waffe“, der von einem Richter und einer Staatsanwältin des Amtsgerichts Bayreuth sowie einem Rechtsanwalt gehalten wurde.
Es wurden Fallbeispiele aus dem Strafrecht zu den Themen Cybermobbing, Kinderpornografie, Extremismus und Rassismus sowie unrechtmäßige Verbreitung von Bild- und Tonaufnahmen mit den möglichen strafrechtlichen Folgen genannt und sogar ein Gerichtsurteil vorgelesen.
Während für die Mebio-Nauten im Anschluss die erste Workshop-Runde begann, nahmen die begleitenden Lehrer und Lehrerinnen an einer gesonderten Fortbildung teil. Am Nachmittag konnten sie dann ihre Schüler/innen in den einzelnen Workshops besuchen.
Zum Schluss kamen nochmals alle Teilnehmer im Hörsaal zusammen und nahmen an einer digitalen Befragung teil.

Noch in der gleichen Woche folgte das Projekt in den 5. Klassen. Zunächst informierten die Mebio-Nauten über Gestaltungsgrundlagen, z. B. zu Schrift, Farbe, Kontrasten, Textanordnung und -ausrichtung, Schmuckelementen und DONT’S. Mit einem digitalen Quiz wurden die wichtigsten Punkte nochmals zusammengefasst. Dann ging es an die praktische Arbeit. Es wurden Werbeplakate für das anstehende Schulfest im Mai erstellt. Dies durfte in analoger oder digitaler Form sein. Hierzu hatten die Mebio-Nauten das jeweils benötigte analoge bzw. digitale Material gründlich vorbereitet. Die Ergebnisse wurden zum Schluss in der Klasse vorgestellt.
Insgesamt hat das Projekt viel Spaß gemacht und beide Seiten haben davon profitiert, sowohl fachlich über das gewählte Thema, als auch im sozialen Bereich.

Mebio-Nauten 2026 (Katharina L., Liya B., Lukas F., Lukas K., Tim G., Frau Arndt)


